Gesund mit medizinischem Ozon
Naturheilzentrum
Marita Müller
Heilpraktikerin

Die Ozonherapie

Die Ozontherapie ist nicht neu. Schon im 1. Weltkrieg beobachtete der Berliner Arzt Dr. Wolff, dass Kriegsverletzungen, eiternde und Gasbrandwunden unter Ozoneinwirkung eine auffallend gute Heilungstendenz zeigten. Fast ein Jahrhundert später, hat das Ozon in der modernen Medizin einen festen Platz als wirksames Therapeutikum eingenommen. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Ozontherapie es wie keine andere Therapie vermag, die Aufnahme des Sauerstoffs in der Lunge, den Transport durch die Gefäße und die Abgabe an Bereiche, die sonst nicht mehr oder nur ungenügend mit Sauerstoff versorgt werden konnten, ohne Nebenwirkungen, in kurzer Zeit zu verbessern. Diese Wirkungen sind nachgewiesen und als Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeiten von Prof. Dr. Wolff, Dr. Rokitansky, Dr. Kief, Dr. Ohlenschläger und Dr. Hofmann dokumentiert. Ihnen und anderen Wissenschaftlern ist es zu verdanken, dass die Qzontherapie einen nicht aufzuhaltenden Einzug in die moderne Naturheilkunde hält.

Medizinisches Ozon, eine Mischung aus reinstem Ozon und reinstem Sauerstoff (0,05% - max. 5%), wirkt
keimtötend auf Bakterien, Viren und Pilze
entzündungshemmend
durchblutungsfördernd
die Immunabwehr steigernd (bei geringen Dosierungen)
das Immunsystem hemmend (bei hohen Dosierungen)

Eine Behandlung mit Ozon führt zu unterschiedlichen Reaktionen im Körper. Die Aktivierung immunkompetenter Zellen führt zu einer physiologischen Freisetzung von Zytokinen (Interferone, Interleukine) und eignet sich deshalb
bei Erkrankungen, die mit einem Immundefizit einhergehen
als Zusatztherapie bei Krebserkrankungen

Weiterhin kommt es zu einer Aktivierung der roten Blutkörperchen. Sie können sich wieder besser verformen und damit auch kleinste Blutgefäße passieren. Außerdem geben sie den transportierten Sauerstoff leichter an das Gewebe ab. Die Ozonbehandlung eignet sich deshalb besonders bei
peripheren und zerebralen arteriellen Durchblutungsstörungen (z.B. Schaufensterkrankheit, Schlaganfall...)

Durch die Behandlung mit Ozon werden Antioxidantien und Radikalfänger (SOD, Katalase, Glutathion-Peroxidase und Reduktase...) induziert und aktiviert und damit die antioxidative Kapazität des Organismus erhöht. Damit gelten als weitere Indikationen für die Ozontherapie
Entzündliche Prozesse, z.B. Arthritis, reaktivierte Arthrosen
Muskelverspannungen, Myogelosen, Schmerzpunkte
Gefäßerkrankungen
Alterungsvorgänge

Bei welchen Erkrankungen wird Ozon sinnvoll eingesetzt?

Die Ozontherapie kann viele Erknrankungen positiv beeinflussen, manche sogar heilen. Dies belegen zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen. Üblicherweise wird medizinisches Ozon zusätzlich zu anderen Therapieverfahren angewendet. Ozon ist ein potentes Arzneimittel. Aber wie bei allen anderen Therapieformen gibt es auch hier keine Erfolgsgarantie.

Durchblutungsstörungen >
Die arteriellen Durchblutungsstörungen gehören seit nahezu 5 Jahrzehnten zum klassischen Anwendungsbereich der Ozontherapie. Ozon sorgt für weitere Gehstrecken bei der "Schaufensterkrankheit" und verbessert die Sauerstoffversorgung des Gehirns. Hinter den Durchblutungsstörungen verstecken sich Krankheiten wie Angina pectoris, Herzinfarkt, Thrombose, Embolie, Schlaganfall, Raucherbein, Krampfaderleiden, Unterschenkelgeschwüre, einige Formen der Migräne, Schwindelanfälle, Bluthochdruck und andere.

Regeneration, Revitalisierung
Beruflicher Stress, übermäßige Anspannungen, Leistungssport: die Aktivierung des Zellstoffwechsels führt zu einer Verbesserung des Allgemeinzustandes und bewirkt eine generelle Revitalisierung.
Der Leistungssportler verbessert vor allem die Ausdauerphase und verkürzt die Regenerationsphase.

Der ältere Patient. Prävention und Therapie
Sehr gut spricht der ältere Patient auf die Ozontherapie an: die verbesserte Versorgung des Organismus mit Sauerstoff, die Mobilisierung des Immunsystems und die Aktivierung der körpereigenen Antioxidantien und Radikalfänger führen zu mehr Wohlbefinden und machen stark im Alltag. Positiv zu beeinflussen sind cerebrale Durchblutungsstörungen. Ozon läßt sich auch präventiv einsetzen und trägt zu einer deutlichen Steigerung der Lebensqualität bei allgemeinen Altersbeschwerden wie Abwehrschwäche, Leistungsschwäche, Konzentrationsstörungen, Vergeßlichkeit, Gangunsicherheit, Schwindelgefühlen bei.

Augenerkrankungen
Altersbedingte Durchblutungsstörungen treffen auch das Auge. Kontinuierliche Behandlungen können zu einer Verbesserung der Sehleistung führen bzw. eine Verschlechterung aufhalten.

Krebserkrankungen
Die Ozon-Eigenblutbehandlung lässt sich sinnvoll als biologische Zusatztherapie bei Krebserkrankungen einsetzen. Man nutzt die immunaktivierende Wirkung des niedrig dosierten Ozons. Immunzellen werden durch die Ozonreaktion aktiviert und antworten mit der Produktion ihrer Botenstoffe. Die Ozontherapie trägt zur Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens bei.

Infizierte Wunden
Infizierten Wunden, wie sie durch Wundliegen (Decubitus ), bei Unterschenkelgeschwüren (Ulcus cruris), als diabetische Gangrän oder bei Wundheilungsstörungen auftreten werden häufig lokal behnadelt. Man nutzt zunächst die desinfizierende Wirkung des Ozonsum eine keimfreie und saubere Wunde zu erhalten. Niedrige Konzentrationen dienen im Anschluss der verbesserten Wundheilung.

Darmerkrankungen: Proktitis und Colitis
Hier hat sich die lokale Ozonverabreichung in Form der Darminsufflation als sinnvoll erwiesen.

Viruserkrankungen
Herpes simplex (Fieberbläschen) und Herpes zoster (Gürtelrose) sind häufig wiederkehrende, sehr lästige Erkrankungen. Mit den verschiedenen Formen der Ozontherapie sind sie häufig erfolgreich zu beeinflussen.

Leberschädigungen
Fettleber, Leberzirrhose, chronische Hepatitis zählen zu den klassischen Anwendungsbereichen des medizinischen Ozons. Dazu zählt auch die Hepatitis B und C.

Entzündliche (chronische Polyarthritis, "Rheuma") und degenerative Gelenkerkrankungen (Arthrose)
Genutzt wird die entzündungshemmende Wirkung des Ozons, aber auch die Immunmodulation und die Aktivierung des Knorpel-Zellstoffwechsels.

Zur Vorsorge
Bei deutlichem Gefäßrisikoprofil durch Nikotin, hohes Cholesterin, erhöhte Harnsäure, Buthochdruck, Diabetes, Streß, Bewegungsmangel, Übergewicht und fortgeschrittenes Lebensalter

Fachverband Deutscher Heilpraktiker
Durchführung
Zum Einsatz kommt das Ozon-Therapiegerät OZON 2000 von Zotzmann + Stahl GmbH & Co. KG. Es überzeugt vor allem durch seine sichere Anwendung durch mehrere unabhängig voneinander arbeitende Sicherheitssysteme. Sie garantieren die maximale Sicherheit für den Patienten.

Für weitere Informationen lesen Sie bitte die Patienteninformation oder sprechen mich persönlich an.
Wie oft wird die Ozonbehandlung durchgeführt
Bei der Großen Eigenblutbehandlung mit Ozon hat sich die Durchführung einer Serie von 10 Einzelanwendungen bewährt, die durchschnittlich 2 mal pro Woche, in möglichst gleichmäßigen Abständen, über einen Zeitraum von 5 Wochen erfolgen. Die Einzelbehandlung dauert etwa 15-20 Minuten, sie sollten noch ca. 15 Minuten zur Erholung einplanen.
Wiederholungsbehandlungen der Ozontherapie sind zur Stabilisierung des therapeutischen Effekts möglich und durchaus sinnvoll. Insbesondere bei schweren chronischen Krankheitsbildern können wiederholte Therapie-Serien zu einem deutlichen Behandlungserfolg führen.